Update

Oktober 8, 2010

Lang lang ist’s her seit meinem letzten Blogeintrag. Hier nun also ein kurzes Update, was mich in letzter Zeit auf Trab gehalten hat. Da wäre einmal ein dreitägiges Fotoshooting im Romantikhotel Florhof in Zürich. Für eine neue Homepage wurden Bilder der Einrichtung und der Mitarbeiter gebraucht. Drei Bilder sind unten zu sehen. Ein weiteres Shooting fand für das Treuhandbüro Consima in Altendorf statt, die ebenfalls Fotos für ihre Website brauchten (www.consima.ch, Website gestaltet von meinem Photowalk-Partner und Webdesigner Mike Bite, www.bite47.ch). Des Weiteren war ich mit Hochzeitsfotografie und Testshoots (wie zum Beispiel mit dem Burberry-Parfum, siehe unten) beschäftigt.

In Sachen Film/Video habe ich einige Projekte für Drehwerk geschnitten und gefilmt. Auch für myTalents war ich wieder unterwegs. Besonders erwähnenswert hier ist ein Dreh im GreenScreen-Studio Swisstudio in Bürglen. Das Projekt steckt zurzeit noch in der Postproduktion, darum kann ich hier noch nicht viel dazu schreiben (Bilder unter (ich an der Kamera im Grünen und die Lichtskizze)). Details folgen aber. Ebenfalls in der Postproduktions-Endphase ist ein Projekt für die Theiler Druck AG in Wollerau. Auch hier werden bald Details folgen.

Grynau zum Zweiten

Juli 13, 2010

Vergangenen Samstag filmte ich, als Ergänzung zu meinem Film «Grynau – was Hitler wusste», weitere Sequenzen in der Festungsanlage Grynau. Wieder schlüpften einige Mitglieder der Werkgruppe in die alten Armeeuniformen um gewisse Szenen nachzustellen. Bei den heissen Temperaturen vom letzten Samstag kein leichter Job. Die neuen Filmausschnitte können zusammen mit dem Film «Grynau – was Hitler wusste» ab der nächsten öffentlichen Führung in der Festungsanlage angeschaut werden. Diese wird am Samstag, 16. Oktober, stattfinden.

Photowalk Nummer 2

Juni 8, 2010

Vergangenen Samstag führten wir mit www.photowalk.ch zum zweiten Mal einen Photowalk durch. Thema diesesmal war «Perspektive». Mit einer kleinen Gruppe Fotobegeisterten zogen wir am Nachmittag bei schönem Wetter durch Lachen, um verschiedene interessante Objekte aus unterschiedlichen Perspektiven abzulichten.Im Vordergrund stand dabei, die eigene Kamera etwas näher kennen zu lernen, mit Perspektiven zu experimentieren, und natürlich Spass zu haben.

Das Resultat wird in den nächsten Tagen in der Gallerie auf www.photowalk.ch zu bestaunen sein. Ein nächster Photowalk wird sicherlich bald statt finden. Aktuelle Infos gibt es auf der Photowalk-Website (wie schon mehrmals in diesem Blogeintrag erwähnt ;) ) www.photowalk.ch.

Idyllisch – Foto-Shooting in Nuolen

Juni 8, 2010

Lange musste auf dieses Shooting gewartet werden, denn eine perfekte Sommerabendstimmung war Konzept. Letzten Samstag war es endlich soweit. Spontan mobilisierte Gregoury Ruoss vom Verein Ripa Inculta, der sich für die Erhaltung des Kibag-Inseli in Nuolen einsetzt, eine Truppe motivierter Leute, um Fotos zu schiessen. Im Mittelpunkt stand dabei das neue Badetuch des Vereins, das zum Verkauf angeboten wird. Die Sonne gab mir rund eine Viertelstunde Zeit, um die Bilder zu schiessen. Danach verschwand sie am Horizont.

And the SalesAward goes to…

Mai 27, 2010

Der SalesAward ist ein interner Preis der Schweizerischen Post. Im Auftrag der Firma Drehwerk habe ich diese Trophäe aus Glas inszeniert – in einer eintägigen Garagen-Shooting-Aktion. Als Einspieler wird sich der Award am Post-Event im Juni auf zwei Screens um die eigene Achse drehen. Momentan steckt das Projekt noch in der Postproduktionsschlussphase bei Motion Graphic-Designer Lukas Gähwiler in Basel.

Abgedreht!

April 30, 2010

Diese Woche haben wir innert drei Tagen Michel Kiwic’ Abschlussfilm für die Hochschule Luzern abgedreht. Eine fiktive Vater-Sohn-Geschichte im speziellen schwarz/weissen Comic-Stil. In den Hauptrollen Werner Baumgartner (kleine Niederdorfoper) und Matthias Ott.

Zusammen mit Director of Photography Marco Barberi setzten wir die visuell anspruchsvolle Geschichte in Bilder um, die Michel in der Postproduction noch stark bearbeiten wird. Besonders erwähnenswert ist der Einsatz von UV-Licht (siehe Bild links), das zum selben Zweck auch schon im Film «Sin City» verwendet wurde. Michel hat so in der Post grösstmögliche Kontrolle über einzelne «Schlüssel»-Gegenstände im Film. Überhaupt setzten wir das Licht bewusst als dramaturgisches Element ein, um die Geschichte nicht nur durch die Schauspieler und Kameraeinstellungen, sondern auch durch Lichtstimmungen und Effekte zu erzählen. Penibel gesetzte Schatten, Lichter, improvisierte aufgehende Türen, vorbeirasende Züge (auf dem Bild unten zu sehen: Karton – vor einer Lampe hin und her bewegt von Marco Barberi und Rebecca Morgenthaler – simulierte die Lichter des Zugs).

Das Drehteam war klein, aber fein. Drei lange, tolle Drehtage, und das Ergebnis darf sich sehen lassen. Im Sommer wird der Film Premiere feiern.

Die Kastanien aus dem Bergell

April 15, 2010

Die letzten Tage standen für mich ganz im Zeichen der Kastanie. Vielleicht nicht gerade die optimale Zeit, um sich mit dieser Frucht zu befassen, doch mit der Luzerner Kunst & Vermittlungs-Studentin Regula Danuser reiste ich ins Bergell, um Einheimische zur feinen Frucht mit der Videokamera zu interviewen. Im Juni will Regula ein Videoessay zur Kastanie als Bachelor-Arbeit vorlegen.

Am Sonntagnachmittag kommen wir also im Bergell an, wo wir zuerst Soglio (erstes Filmstill oben links) besuchen, um einige Videoaufnahmen des Dorfes zu machen solange das Licht noch gut ist. Besonders auffallend ist die Ruhe im Tal. Vogelgezwitscher und von Zeit zu Zeit die Kirchturmglocken, aber sonst ist im verschlafenen Dörfchen nicht viel zu hören. Auch die geplasterten Strassen sind ziemlich verlassen. Die Aufnahmen haben wir schnell im Kasten und wir fahren weiter nach Castasegna, wo wir in der Villa Garbald (früher Wohnsitz des Fotografen Andrea Garbald, heute alpines Seminarzentrum) unsere Unterkunft haben. Polaroid 4 zeigt die Bibliothek der Villa.

In den nächsten drei Tagen machen wir Naturaufnahmen, hauptsächlich natürlich vom riesengrossen Kastanienwald, der zu dieser Jahreszeit verlassen und traurig ausschaut. Besondere Stimmungen finden wir teilweise vor (Polaroid 2 und 3). Weitere Bilder machen wir von sogenannten “Cascine” (Polaroid 1). Dort werden im Herbst die Kastanien gedörrt.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen aber die Interviews mit den Einheimischen aus Castasegna, Soglio und Bondo. Im Bergell kennen sich alle. Der Bäcker den Müller, der Grenzwächter den Wirten, der Pöstler den Lehrer, … Menschen mit spannenden Geschichten leben da im Tal. Das Ehepaar Picenoni (Filmstill unten links) erzählt aus der Kindheit. Marco Giovanoli (links zweites von oben) ist mit Herz und Seele Kastanienbauer. Während er frühstückt spricht er von der Arbeit im Kastanienwald. Die Kulturbeautragte im Bergell, Romana Walther (links zweites von unten), will die verschlafenen Dörfchen mit Leben füllen.

Wir treffen noch viele weitere Personen. Alberto aus dem Café Salis in Castasegna zum Beispiel. Er zeigt uns spätnachts die Hirsche und Rehböcke im Kastanienwald. Zudem führt er uns zu Renzo Maroli, ein 80-jähriger Einsiedler, der hoch oben in den Bergen oberhalb Castasegnas noch wie vor hundert Jahren lebt. Ohne fliessendes Wasser, ohne Strom. Lebensfroh haltet er mit uns draussen vor seinem Stall ein Schwätzchen, während es zu Schneeregnen beginnt. Den schweren geflochtenen Korb behält er dabei auf seinem Rücken.

Dokumentarisch haben wir die Geschichten aus dem Leben der Bergeller auf MiniDV gebannt. Dabei haben wir auf aufwändiges Licht- und Tonequipment verzichtet, um möglichst authentisch zu sein. Auf das Videoessay bin ich bereits jetzt gespannt.

«Lichtstimmung beschreibt Gemütszustände»

April 8, 2010

Im Süddeutsche Zeitung Magazin spricht der Architekt Wolf D. Prix über Licht. Das ganze Interview ist unter folgendem Link zu lesen: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/30902. Prix gibt einige interessante Statements ab, die auch Fotografie und Film betreffen:

«Licht einfangen und es zähmen» – «Lichtstimmung beschreibt Gemütszustände» – «Licht ist nicht nur ein Stilmittel, sondern auch ein Statussymbol» – «Ein gleichmässig beleuchteter Raum ist nicht nur langweilig, er stresst».

Abgedreht!

April 7, 2010

Heute abgedreht: Remo Hegglins Bachelorfilm «Unter Anderen». Fünf lange und anstrengende Drehtage, aber es hat sich gelohnt. Unten zu sehen: Ein Stimmungsbild, zweimal Regisseur Hegglin und einmal Lichtaufbau.

17 Mann auf des Totenmanns Kiste

April 2, 2010

Um für einen Event zu werben drehte mein ehemaliger Studienkollege Michel Kiwic heute einen kurzen Clip vor einer Green Screen. Ein etwas durchgedrehter Pirat preist den Event, der logischerweise unter dem Motto Piraten steht, vor der Kamera an. Ich war ums richtige Licht besorgt. Hier sind zwei, drei iPhone-Pics vom Dreh.


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